Frequenzhaltung

Symbolische Balkenwaage mit „Verbrauch“ links und „Erzeugung“ rechts. Oben eine Skala von 49,8 Hz über 50,0 Hz bis 50,2 Hz.
 Pfeile zeigen, dass Frequenz durch das Verhältnis von Erzeugung und Verbrauch beeinflusst wird – zentrale Darstellung zur Netzstabilität.

Wichtigster Indikator für das Gleichgewicht zwischen Erzeugung und Verbrauch im Versorgungsgebiet ist die Netzfrequenz:  Wechselstrom, wie er in den Stromnetzen in Deutschland und Europa verwendet wird, ändert in jeder Sekunde 100-mal die Richtung. Das ergibt eine Frequenz von 50 Hertz (Hz). Übersteigt die Einspeisung die Entnahme, steigt die Netzfrequenz an. Liegt die Einspeisung unterhalb der Entnahme, sinkt die Netzfrequenz ab.

Die Übertragungsnetzbetreiber sind für die Frequenzhaltung verantwortlich, das heißt, sie steuern bei Frequenzabweichungen infolge von Ungleichgewichten zwischen Einspeisung und Entnahme gegen. Hierfür stehen ihnen unterschiedliche Instrumente zur Verfügung. Wie diese bisher funktionieren und wie der weiterentwickelte Systemmarkt den Prozess optimiert, lesen Sie hier:

Arten von Regelenergie

Windpark mit mehreren Windkraftanlagen und Hochspannungsmasten in einem grünen Feld unter bewölktem Himmel.

Lokal gesicherte Wirkleistung & flexible Lasten

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Netz- & Kapazitätsreserve

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Regelreserve

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Momentanreserve